Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Irak liefert wieder

Wiederaufnahme der Ölverladung in Basra drückt Preise an den unteren Rand des Aufwärtstrends. Fonds lassen Märkte in Ruhe.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Streik norwegischer Ölarbeiter
Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen
Weltweite Raffineriekapazitäten sind knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Charttechnik: langfristiger Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Lieferausfall des Iraks beendet (starker Einfluss)
Saudi Arabien fördert 9,1 Mio. B/T
OPEC fördert 1,2 Mio. B/T über Mai
Saudi Arabien kann Förderung weiter erhöhen
Fonds ziehen sich zurück

Unsere Heizölpreise gaben gestern Abend nach der Meldung über die Wiederaufnahme der Öllieferungen aus dem Südirak deutlich nach. Die Preisbewegung gefährdet den Aufwärtstrend allerdings noch nicht. Nachdem sich die Fonds weitgehend aus dem Markt zurückgezogen haben, kann man davon ausgehen, dass es zu keinen Preisübertreibungen mehr kommt. Angesichts der Weltmarktlage scheint ein Pendeln der Preise um das aktuelle Niveau die wahrscheinlichste der Bewegungsmöglichkeiten zu sein. Wir weisen noch einmal auf die erhebliche Unterdeckung der Verbrauchertanks hin, die zu extremen Preissteigerungen im Inland führen kann, wenn die Kaufwelle im Herbst losbricht.

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