Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Irak liefert wieder

Ab heute fließt wieder Öl durch die irakischen Verladeterminals. Sturmwarnung im Golf von Mexiko und Unruhen in Venezuela im Vorfeld des Volksentscheids über die Abwahl von Präsident Hugo Chavez verhindern stärkeren Preisrückgang.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Lieferausfall aus Venezuela
Sturmbedingte Drosselung der Ölförderung im Golf von Mexiko
Ausfallgefahr der Yukos-Lieferungen
Sorge über Terrorattacken auf Ölanlagen
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Raffinerieprobleme in den USA und Europa
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Irak liefert wieder Öl (starker Einfluss)
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
OPEC pumpt auf Rekordniveau weit über Quote
Saudi Arabien hat noch freie Förderkapazitäten

Unsere Heizölpreise geben nach. Die erwartete Gegenreaktion auf den heftigen Preisanstieg der letzten Wochen erhält eine neue Chance. Allerdings verhindern steigende Dollarnotierungen einen deutlicheren Effekt auf die Heizölpreise. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt von dieser Erscheinung unberührt. Auf Sicht von zwei bis drei Monaten rechnen wir mit höheren Preisen. Dabei halten wir Werte wie im Herbst 2000 um die 0,50 EUR pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge im Bundesdurchschnitt durchaus für realistisch. Wer vor dem Winter Heizöl benötigt, ist nach unserer Ansicht gut bedient, wenn er die kleine Preisschwäche als Kaufgelegenheit nutzt.

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