Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Iran: Ablehnung, aber Verhandlung

Nachdem die Antwort aus dem Iran mit Spannung erwartet wurde und die Aussagen von Chamenei bereits auf eine Ablehnung des Vorschlages hindeuteten, haben die Börsen das Ereignis bereits vorweg genommen. In dieser Folge stiegen gestern die Preise wieder an. Eine richtige Analyse der Antwort und eine Bestimmung der Reaktion des Westens müssen erst noch erfolgen. Der Seitwärtstrend, der sich seit Anfang April bis heute eingestellt hat, läuft damit weiter. Meteorologen erahnen den ersten Sturm im Süden der USA. Das muss aber noch nichts bedeuten. Der Dollar stieg ebenfalls an. Die Konjunkturdaten aus dem EU-Raum, insbesondere die Aussichten für Deutschland, vielen niedriger aus als erwartet.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran spitzt sich zu
Angst vor Hurrikanen in den USA
Instabile Lage im Irak
Lieferausfälle in Nigeria
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sorge vor negativen Wirtschaftsfolgen wegen Terrorgefahr
US-Wirtschaftswachstum unter Erwartungen
Größtes Ölfeld der USA doch bis zu 50 % lieferfähig
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise werden sich heute bis zum späten Nachmittag wenig bewegen. Dann werden die aktuellen Lagerbestände in den USA veröffentlicht. Das bringt immer ein wenig Bewegung hinein. Der Seitwärtstrend macht es deutlich. Es sind zurzeit nur kurzfristig Preisgewinne zu erzielen. Wer spekulieren will, kann diese kurzzeitigen Schwankungen ausnutzen, wer nicht so viel Zeit aufwenden will und seinen Tank füllen muss, kann dies auch ohne großen Selbstvorwurf tun.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen