Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Iran prüft

Bisher lehnte der Iran die internationalen Kompromissvorschläge zum Atomprogramm ab. Das trieb die Preise aufwärts. Teheran kannte die Vorschläge bis dato nicht. Nun liegen sie offiziell vor und Teheran prüft. Das stoppt die Preise. Sie befinden sich noch im Seitwärtstrend. Die Gefahr für steigende Preise wächst allerdings stetig. Bald sollen nach den Prognosen 13 bis 16 Hurrikane die USA erreichen, einige mit zerstörerischer Wirkung. Die Schäden für die Ölanlagen werden ähnlich verheerend wie im Vorjahr erwartet. Der Dollarkurs stieg gestern. Erneut werden Zinsphantasien als Ursache genannt. Die US-Währung hält ebenfalls den Seitwärtstrend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikanen in den USA
Raffineriekapazitäten knapp
Iran droht mit Ölwaffe
Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Iran prüft Kompromissvorschläge zum Atomstreit
Gute Rohölversorgung
Gute US-Vorratslage
US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise befinden sich zwischen Anstieg und Stillstand. Solange die internationale Lage den Status quo beibehält, können die Preise das Niveau einigermaßen halten. Die Gefahr für steigende Preise ist allerdings groß. Nennenswerte Entspannung könnte nur über einen Sinneswandel Teherans im Atomstreit kommen.

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