Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Iran will noch antworten

Der Nahostkonflikt lässt die Börse kalt. Trotz erheblicher Kursrückgänge in den letzten Tagen hält der Druck auf den Ölpreis an. Es sieht nach einer Bodenbildung aus. Abgeschlossen ist diese aber noch nicht. Ein weiteres Durchsacken ist noch möglich. Die geopolitische Lage ist weiterhin kritisch. Der Iran meldet sich im Atomstreit zu Wort. Am 22. August soll eine Antwort auf den Kompromissvorschlag der UN-Vetomächte gegeben werden. Die hatten den Vorschlag wegen Nichtbeachtung schon zurückgezogen. In den USA gibt es erneut ein Raffinerieproblem mit Auswirkung auf die Benzinversorgung. Hurrikane sind dagegen nicht in Sicht. Der Dollar befindet sich in einer absteigenden Welle. Der Trend zeigt seitwärts.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Aktuell hoher Benzinverbrauch in den USA
Raffinerieproblem in den USA
Angst vor Hurrikanen in den USA
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Kriegsparteien im Nahen Osten ohne Einfluss auf Öllieferungen
Nachgebende US-Konjunktur
Irak erhöht Ölausstoß auf über 2 Mio. Barrel pro Tag
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise fallen immer noch. Die Bewegung ist allerdings gebremst. Zwar sehen wir die Gefahr für steigende Heizölpreise wieder wachsen. Das nicht zuletzt weil die heimischen Wasserstraßen ihre volle Schiffbarkeit einbüßen. Aber noch bietet der Weltmarkt eine schwache Chance auf tiefere Preise.

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