Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Iran-Sanktionen weiter verschärft

Wie am Anfang der Woche angedeutet, kehrt die Atomfrage des Irans wieder in die erste Reihe der Einflussfaktoren zurück. Am Samstag hat der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen den Iran verschärft. Unter anderem wurde ein Waffenembargo beschlossen und einige Auslands-Geschäftskonten gesperrt. Der Iran reagierte darauf, wie er immer reagiert. Ahmadinedschad drohte damit die Auslandsbeziehungen zu den Mitgliedern des Sicherheitsrates und Deutschlands zu überdenken und anzupassen. Ein Einlenken in dieser Frage käme nicht in Betracht. Der Iran werde im Gegenzug die Zusammenarbeit mit der internationalen Atombehörde (IAEA) einschränken.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sanktionen gegen den Iran
Raffinerieprobleme in den USA
Starker Rückgang der Vorräte
Nachfrage steigt langfristig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur verliert Stärke
OPEC hält Förderquoten
Nachfrage geht jahreszeitbedingt zurück
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern

Unsere Heizölpreise ziehen an. Der Weltmarkt hält sich noch zurück. Das Potenzial nach oben ist mit der Verschärfung der Krise aber weiter gewachsen. Die Inlandsnachfrage ist immer noch schwach, hat aber etwas zugenommen. Es bleibt heute abzuwarten, wie der Markt auf die Entwicklung in der Atomfrage reagiert. Am Freitag waren die Preise ja bereits sprunghaft angestiegen, allerdings ohne Bezug auf die Sanktionen des UN-Sicherheitsrates. Die Gefahr eines Frühjahrsanstiegs wie in den Vorjahren ist ebenfalls gegeben.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen