Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Irankonflikt wird nicht eskalieren

Der staatliche iranisch Rundfunk meldet eine "positive Veränderung in der Politik Großbritanniens". London will die Krise trotz der Fernsehbilder von den festgehaltenen Soldaten diplomatisch lösen. Der Markt goutiert den Willen zur friedvollen Vernunft mit fallenden Preisen. Mehr als die zuvor aufgelaufene Übertreibung wurde bisher nicht reduziert. Das dürfte angesichts der Liste bullischer Aspekte auch schwer fallen. Charttechnisch ist der Aufwärtstrend noch intakt. Um zum Seitwärtstrend zurückzukommen, bedarf es einer grundlegenden Änderung der Markteinschätzung. Der Dollar legte gestern leicht zu. Besondere Nachrichten standen nicht dahinter. Der Abwärtstrend ist weiterhin intakt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffinerieprobleme und Benzinknappheit in den USA
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Starker Rückgang der Vorräte
Nervosität wegen des Iran-Konflikts
Sanktionen gegen den Iran
Nachfrage steigt langfristig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Diplomatische Töne im Iran-Konflikt
US-Konjunktur verliert Stärke
Nachfrage geht jahreszeitbedingt zurück
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern

Unsere Heizölpreise sinken. Der Weltmarkt gab gestern die Richtung vor. Nach unserer Einschätzung ist mehr Preisrückgang möglich. Allerdings wird sich der nach aktueller Lage nur im Rahmen eines Aufwärtstrends abspielen. Durch die starke Aufwärtsbewegung der letzten Woche bekam der Preischart einen neuen Charakter. Die Interpretation eines Seitwärtstrends ist nicht mehr möglich. Seit Januar liegt ein Aufwärtstrend vor. Der Preisvorteil zum Vorjahr kann dennoch gehalten werden.

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