Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Irans Ölwaffe für stumpf befunden

Die Preise hielten sich gestern am Jahrestiefstniveau. Das politische Scharmützel um das iranische Atomprogramm mit beschlossenen Sanktionen ängstigt derzeit niemanden. Nach Analystenmeinung kann sich Teheran unmöglich eine Drosselung oder gar eine Einstellung der Öllieferungen leisten. Die Wirtschaft würde kollabieren. In den USA gingen die Heizölverkäufe um bis zu 30 Prozent zurück, weil es zu warm ist. Vor diesem Hintergrund bleibt der Ölmarkt sehr entspannt. Der deutliche Preisrückgang nach Weihnachten lässt allerdings eine Gegenreaktion erwarten. Der Dollar bekam von guten Daten über den US-Häusermarkt etwas Auftrieb. Aus Europa werden ebenfalls positive Wirtschaftsdaten erwartet. Die dürften den Dollarkurs wieder belasten.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC will weiter kürzen
US-Vorräte deutlich gesunken
US-Nachfrage leicht gestiegen
Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen
Raffineriekapazitäten knapp
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wetter: milde Temperaturen
US-Heizölverkäufe drastisch gesunken
OPEC konnte Kürzungen bisher nur teilweise durchsetzen
US-Konjunktur kühlt sich ab
Markt mit Rohöl überversorgt
OECD-Bestände auf Rekordniveau

Unsere Heizölpreise bleiben unten. Die MwSt.-Erhöhung ist vor ihrem endgültigen Inkrafttreten schon vergessen. Der Heizölmarkt ist entspannt. Die Lieferzeiten sind normal. Günstige Touren kommen innerhalb von zwei Wochen zur Auslieferung. Nur Leersteher müssen mehr bezahlen. Die sofortige Anfahrt ist eine teurere Extratour.

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