Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Irans Geistlichkeit will nicht verhandeln

Die Preise ziehen stoisch seitwärts. Selbst die erneuten iranischen Drohungen mit der Ölwaffe wegen des Atomkonflikts bringen sie nicht aus dem Gleichgewicht. Das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei lehnt Verhandlungen über ein ?unverhandelbares Recht seines Landes an der Atomenergie? ab. Aktuell wird die Versorgungslage trotz einiger Störungen gelassen gesehen. Gleiches gilt für die Zukunft. Die US-Wetterämter haben noch keinen Hurrikan auf dem Schirm. Der Dollar verliert wegen Zinsphantasien zum Euro und positiver Geschäftserwartungen in Deutschland an Wert.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Angst vor Hurrikanen in den USA
Raffineriekapazitäten knapp
Rebellen stören Nigerias Ölindustrie
Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Nachgebende US-Konjunktur
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise halten ihr Niveau. Z.Z. befinden sie sich knapp über ihrer seitwärts gerichteten Durchschnittslinie der letzten Wochen. Es ist nicht zu erwarten, dass sie kurzfristig eine grundsätzliche Richtungsänderung erfahren. Die Schwingung um den Wert von 0,60 Euro pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge als Bundesdurchschnitt wird sich bis zum Eintritt eines Hurrikans fortsetzen.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen