Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Isidore gibt nach

Die Ölplattformen im Golf von Mexiko nehmen ihre Arbeit wieder auf, nachdem die größte Gefahr des Hurricans Isidore gebannt ist. Zwar werden die im Süden der USA liegenden Raffinerien noch vom Sturm geschüttelt. Aber an eine ernsthafte Gefährdung der Versorgung glaubt man nicht mehr.

Durch diese entspannende Nachricht geraten die Preise unter Druck. Der Bewegungsspielraum für einen Rückzug ist allerdings nicht sehr groß. Denn der Anteil, den das Unwetter am Preis hat, ist im Vergleich zum Kriegsanteil gering.

Und das Thema Krieg wird auch weiterhin die Preisbildung dominieren. George Bush ist momentan auf Werbetour für seine Sache gegen Saddam Hussein. Er bekommt derzeit viel Gegenwind. Dennoch muss man von einer latenten Kriegsgefahr ausgehen. Das ist gleichbedeutend mit einer latenten Gefahr für Preisanstiege.

Bis zum Wochenende sollte sich nicht mehr viel bewegen beim Preis. So ist es heute Morgen auch. Gasöl kostet in Rotterdam 247,25 $ pro Tonne. Der Wert liegt mitten in der gestrigen Handelsspanne.

Unser Heizölpreis scheint sein Hoch für diese Woche hinter sich zu haben. Er bewegt sich kaum. Der Aufwärtstrend ist allerdings vollkommen in Takt. Heizöl wird also aller Vorrausicht nach in der nächsten Woche abermals teurer werden.

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