Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Jetzt wird weniger Öl gebraucht

Der Winter ist vorüber. Die Nachfrage sinkt jahreszeitbedingt. Die US-Konjunktur gilt als fallsüchtig. Die OPEC liefert auch morgen soviel Öl wie gestern. Das haben die Ölminister beschlossen. Im Atomstreit mit dem Iran herrscht verbaler Waffenstillstand. Insgesamt kommt ein Strauß vager Argumente für einen nachgebenden Ölpreis zustande. Die Charttechnik unterstützt die Stimmung. Eine klare Sprache spricht der Dollar. Er folgt den negativen Kommentaren zur US-Konjunktur und fällt. Aktuell sieht es so aus, als könne er den Seitwärtstrend nicht mehr halten.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Starker Rückgang der Vorräte
Sanktionen gegen den Iran
Raffinerieprobleme in den USA
Nachfrage steigt langfristig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur deutet Schwäche an
OPEC hält Förderquoten
Im Atomstreit herrscht verbale Ruhe
Nachfrage geht jahreszeitbedingt zurück
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern

Unsere Heizölpreise sinken. Sie folgen der Bewegung am Weltmarkt. Erwartungsgemäß unterstützt der Dollar den Abgang. Wir gehen davon aus, dass sich die Preise mittelfristig in den Grenzen des Monats Februar bewegen werden. Der Binnenmarkt ist weiterhin extrem ruhig.

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