Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Kürzungsgerüchte halten sich hartnäckig

Vorgestern stiegen die Preise auf Grund von Gerüchten über anstehende OPEC-Kürzungen und einer Warnung der EIA über deren Folgen. Dementis aus OPEC-Kreisen und die aktuelle Versorgungslage lassen diese Preissteigerungen als übertrieben erscheinen. Die Preise fielen gestern wieder. An den Märkten herrscht Nervosität. Der Dollar verliert weiter an Wert.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
OPEC orakelt über Lieferkürzungen
Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien
Geopolitische Spannungen u.a. USA/Iran, USA/Nordkorea, USA/Syrien
Russlands Ölausstoß seit 4 Monaten rückläufig
Lieferfähigkeit der Nicht-OPEC-Länder geringer als erwartet
Investmentfonds mehrheitlich bullisch eingestellt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Befriedigende US-Vorräte
Komfortable Vorräte der OECD-Länder
OPEC-Mitglieder dementieren Kürzungsgerüchte
US-Dollar fällt

Unsere Heizölpreise geben innerhalb des mittelfristig bestimmenden Preisbandes von 40 bis 45 Cent pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge mal wieder nach. Die Bandbreite hat sich in den letzten Tagen sogar noch verringert. Ein Ausbruch in die eine oder andere Richtung ist kurzfristig nicht zu erwarten. Ein fallender Dollar könnte für etwas Verschiebung zu Gunsten der Verbraucher sorgen. Der Spareffekt wird aber eher klein bleiben. Nach wie vor gilt unsere Empfehlung, momentan lieber auf Terminflexibilität bei der Bestellung zu setzen und die daraus resultierende Einsparung in den Transportkosten einzustreichen als auf deutlich fallende Preise zu spekulieren.

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