Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Kürzungsgerüchte lassen Preise zittern

Gerüchte über eine Absprache zwischen Saudi-Arabien, Nigeria und Kuwait, die Liefermengen ab Oktober zu reduzieren, sorgten gestern für steigende Preise. Das Dementi dieser Gerüchte durch den OPEC-Präsidenten Daukoru nahm den Preisanstieg wieder zurück. Übrig blieb der Verdacht, dass es sich um einen Test zur Einflussmöglichkeit auf die Preisbildung handelte. Die aktuelle Versorgungslage gibt keinen Anlass für steigende Preise. Zwischen Dollar und Euro herrscht Ruhe. Angesicht unbefriedigender Konjunkturdaten ist eine nennenswerte Dollarsteigerung unwahrscheinlich.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Senkung der OPEC-Fördermengen
Hurrikansorgen in den USA (schwach)
Instabile Lage im Irak (schwach)
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: BP will Alaska-Pipeline binnen einer Woche zu 100% betreiben
US-Konjunktur kühlt sich ab
OPEC und IEA senken Nachfrageprognose
Hurrikanprognose gering
Sanktionen gegen den Iran sehr unwahrscheinlich
Großer Ölfund in den USA
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise ziehen an. Vom Weltmarkt kommen preistreibende Impulse. Auftrieb wird zudem durch die inländische Versorgungssituation generiert. Zu geringe Liefermengen seitens der Industrie, Probleme auf einigen Wasserstraßen und ein Rückstau der jüngsten Auftragswelle halten die Margen und damit die Preise deutlich über Normal im Bezug auf den Weltmarkt. Gleichwohl sind die Preise zum Kauf attraktiv. Die Lieferzeiten sind weiterhin sehr lang.

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