Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Kaum neue Impulse

Es sind die Konjunkturprognosen und die Träume von Menschen, die das Beste aus der Finanzkrise gemacht machen. Sie träumen von einem Reichtum, der schillernder nicht sein könnte und sich in einer realen Welt abspielt, die sich auf dem Höhepunkt ihrer gesellschaftlichen Entwicklung befindet. Königreiche in Mitten von Paradiesen. Dass ca. 140 Mrd. Dollar an Boni gezahlt werden, während auf der anderen Seite mehr als eine Milliarde Menschen hungern, scheint auf einem anderen Planeten zu passieren. Die Spannungen im Iran, die Konjunkturaussichten, aktuelle Unternehmensberichte und damit steigende Aktienbörsen werden bullisch gesehen. In den Niederlanden geht jetzt doch noch eine Bank pleite. Vielleicht hätte die deutsche Regierung andere Ratgeber gebraucht, als die, die an den Trögen sitzen und nun mit dem Glattstellen von Leerverkaufspositionen die Ölpreise nach oben treiben und genüsslich ins Wochenende gehen. Die Ölpreise zogen am Freitagabend erneut an. Es sieht nicht so aus, als würde sich an der Richtung, die die Notierungen eingeschlagen haben in der nächsten Zeit etwas ändern. Der Dollar verliert weiter an Boden. Der Euro kostete am Freitagabend fast 1,50 Dollar. Der Dollar ist aktuell wieder etwas stärker, seine grundlegende Richtung gibt er aber nicht auf.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Kalter Winter vorhergesagt
Atomstreit mit dem Iran
Dollar in Abwärtstrend
Charttechnik: Öl im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
Schwache Nachfrage weltweit
Heizölschwemme
Öllager randvoll
Terminmarktaufsicht will Handelsbeschränkungen

Unsere Heizölpreise steigen weiter. Sie werden vom Weltmarkt in die Höhe gezogen. Die Wetterprognosen sehen eher schlecht aus. Wir haben keine Hoffnung mehr, dass in nächster Zeit die Heizölpreise nennenswert wieder fallen werden. Zu stark scheint der Sog nach oben zu sein. Es bleibt als einziger Lichtblick festzuhalten, dass die Preise immer noch erheblich günstiger sind als im letzten Jahr. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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