Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Kaum noch zu schaffen

Noch in diesem Jahr müssen die überwiegend leeren Verbrauchertanks mit Heizöl gefüllt werden. Die dazu verbleibende Zeit wird zunehmend eng, um den gesamten Ausstand bewältigen zu können. Unter dessen steigen die Heizölpreise weiter.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen
Sorge über Yukos-Zerschlagung
Sorge über Heizölverknappung vor dem Winter
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Benzinmarkt entspannt sich
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
OPEC erhöht ab August die Förderung

Unsere Heizölpreise folgen penetrant dem Aufwärtstrend. Im Moment ist der Dollar die stärkere Triebkraft. Langsam beginnt sich die Kaufzurückhaltung der Verbraucher zu lösen. Die Einsicht wächst, dass es keinen Sinn hat, auf ein tieferes Preisniveau zu warten. Dem stehen die tiefgreifenden Veränderungen am Weltmarkt zu stark entgegen. Aber um die benötigten Mengen bis Jahresende noch ausfahren zu können, müsste die Nachfrage bereits jetzt deutlich stärker sein. So sieht es weiterhin danach aus, als schlitterten wir in einen heißen Herbst mit vielen Leerständen und teuren Preisen.

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