Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Kein Preisrückgang in Sicht

Gute Bestandsdaten aus den Heizöllagern und die Quotenerhöhung der OPEC waren gestern. Heute sieht die Fachwelt bereits wieder sorgenvoll auf das vierte Quartal. Die auf die Niveaus der Vorjahre aufgelaufenen Heizöl- und Dieselvorräte befriedigen nicht, denn der Verbrauch wächst. Die OPEC erwartet eine erhöhte Nachfrage nach eigenem Öl. Nach ihrer Einschätzung sinkt das russische Produktionsvolumen. Die Einschätzung treibt die Preise. Der Dollar bleibt im Aufwärtstrend. Er durchläuft aber eine kurze Schwächephase.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
China will strategische Reserven aufbauen
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Russische Produktion sinkt
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC wird Angebot erhöhen
Hohe US-Rohölvorräte
Hohe Vorräte der OECD-Länder
OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag

Unsere Heizölpreise gaben etwas nach. Der Rückgang entspricht nicht ansatzweise den Erwartungen der Verbraucher. Sie üben sich weiter in Kaufzurückhaltung. Im Jahresverlauf wurde noch weniger Heizöl eingelagert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damals sprach man bereits von extremer Nachfrageschwäche. Damit muss der zu erwartende Nachfrageboom im Herbst noch höher ausfallen als im Vorjahr. Die Transportflotte des Handels wird vor ein kaum zu lösendes Problem gestellt. Verbraucher müssen mit langen Lieferzeiten oder mit sehr hohen Preisaufschlägen rechnen. Wer mitten in die Phase hinein bestellen müsste, sollte sich einen Ausweg suchen. Eine vorab bestellte Teilmenge verschafft Erleichterung.

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