Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Kein neues Preistief

Während des gestrigen Handelstages sanken die Preise weiter. Dennoch standen sie am Schluss über den Vortageswerten. Als Auslöser für die späte Rallye gilt ein Leck an einer Gaspipeline im Golf von Mexiko. Für den weiteren Verlauf wird dieses Ereignis als unbedeutend eingeschätzt. Die heftige Kursbewegung zeigt, dass nach wie vor hohe Nervosität im Markt steckt. Zwar gibt es eine grundsätzliche Tendenz zu tiefen Preisen. Kleinste Ereignisse können die Stimmung aber bereits kippen. Der Dollar setzte die vor zwei Wochen aufgenommene Abwärtsbewegung fort. Dollar und Ölpreis stehen auf Grund sinkender Konjunkturwerte für die USA unter Druck.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Terrorplan gegen Ölterminal in Saudi Arabien
Saudi Arabien und VAE wollen OPEC-Beschluss umsetzen
Wintereinbruch in den USA
Niedrige Bestandsdaten aus den USA
Teheran verschärft Ton im Atomstreit
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur kühlt sich ab
Zweifel an OPEC-Kürzungen
OPEC und IEA senkten Nachfrageprognose
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Sanktionen gegen den Iran sehr unwahrscheinlich
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise entwickeln sich sehr verbraucherfreundlich. Sie befinden sich bereits nahe der Tiefstpreise des Jahres. Momentan sieht es so aus, als sei die Abwärtsbewegung noch nicht zu Ende. Die Lieferzeiten kommen auf ein Normalmaß zurück, weil der Handel die letzte Auftragswelle weitgehend abgearbeitet hat. Bei sinkenden Preisen muss mit erneut anziehender Nachfrage und verlängerten Lieferzeiten gerechnet werden.

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