Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Keine Abenteuer mit Merkel – keine Lösungen?

Das zweite Rettungspaket ist verabschiedet. Dem Euro hat es in der aktuellen Bewertung nicht geholfen. Es war wieder kein Befreiungsschlag. Die deutsche Kanzlerin verkündete gestern in der Regierungserklärung zur Griechenland-Rettung, dass sie nach eigener Anschauung keine Abenteuer eingehen darf und deswegen geht es weiter wie bisher. Der deutsche Steuerzahler wird am Ende die gesamte Zeche bezahlen müssen. Die Worte der Kanzlerin in dieser Erklärung zeigen die gesamte Ratlosigkeit und dem Redner der Opposition, Peer Steinbrück, wurde es leicht gemacht. Er brauchte nur die Ungereimtheiten und Unsicherheiten aufzuzählen, die tatsächlich bestehen, um den Kurs der Regierung als unsolide erscheinen zu lassen. Natürlich hat auch er keine Antwort gehabt, sodass die große Mehrheit der Abgeordneten dem Rettungspaket zustimmte. Wie schon eingangs beschrieben, hat es dem Euro an den Devisenmärkten nicht geholfen. Denn in Spanien spitzt sich die Lage weiter zu, obwohl die Geldgeschenke der EZB an die europäischen Banken (unbeschränkte Kredite mit einem Zins von 1 Prozent für drei Jahre) Wirkung bei der letzten Finanzierungsrunde zeigten. Die Staatsschulden-Krise ist noch lange nicht durchgestanden. An den Ölmärkten wird die Furcht vor einem Konflikt mit dem Iran gehandelt. Und wenn es nicht zum militärischen Konflikt kommt, dann doch zumindest zu einem durchgeführten Embargo und damit zu einer Verknappung. Die Stimmung ist grundsätzlich bullisch (preistreibend).

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Kriegsrasseln in der Iranaffäre
Ausfälle von Lieferungen aus Südsudan, Jemen, Nigeria
Griechenland bekommt die benötigte Staatshilfe
Raffinerieprobleme in Europa
Globale Ölnachfrage wächst

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: IEA wird Reserven bei Ausfall Irans freigeben
Schwache Nachfrage der reifen Industrienationen
Schwere Schuldenkrise in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise gaben gestern nach. Eine Korrektur an den Ölbörsen führte zu diesem Preisnachlass. Der Euro konnte nichts dazu beitragen. Heute Morgen drehen die Vorzeichen auf beiden Seiten zum Positiven für den deutschen Heizölverbraucher. Der Heizölpreis gibt etwas nach. Wir bleiben dennoch bei der Aussage, dass die Gefahr steigender Preise in der nächsten Zeit höher ist, als die Chance fallende Heizölpreise zu erwischen. Deswegen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Verbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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