Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Keine Impulse für Heizölpreise

Gestern blieb der Parketthandel an den US-Börsen wegen des Independence Day vom letzten Sonntag noch geschlossen. Dem Markt fehlten somit die richtungsweisenden Impulse bzw. die Interpreten der nötigen Impulse. Generell werden die wirtschaftlichen Aussichten gerade der größten Ölverbraucher, den USA und China, zurzeit als schlecht beurteilt. Das ließ auch gestern die Ölnotierungen weiter purzeln. Aber der Schwung ist raus. Für einen erneuten Abschlag werden neue Nachrichten gebraucht. Die Veröffentlichung der US-Lagerdaten wird sich auf Grund der Feierlichkeiten in den USA um einen Tag nach hinten verschieben, sodass erst am Donnerstag von dieser Seite neue Impulse zu erwarten sind. Diesseits des Atlantiks boomt die Wirtschaft in Deutschland. Die bis hierhin recht erfolgreichen Sparbemühungen Griechenlands helfen zwar den Griechen noch nicht direkt weiter am Finanzmarkt wieder teilzunehmen. Der Euro scheint sich aber bei der Marke von 1,25 Dollar festigen zu können. Aber auch in der EU ist nicht alles Gold, was glänzt. So wird bereits an der Nachhaltigkeit des deutschen Aufschwungs wegen seiner Exportabhängigkeit gezweifelt, weil insbesondere der europäische Markt weiter lahmt. All das lässt die Marktteilnehmer eher pessimistisch in die nahe Zukunft blicken. Heute Morgen ziehen die Ölnotierungen leider ohne nennenswerten Grund wieder an. Das muss jedoch noch nicht einen Richtungswechsel bedeuten.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikanphantasien für die USA
Chinas Nachfrage steigt drastisch
Weltweite Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Schwache Konjunkturdaten aus den USA
Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Stabilität des Finanzsystems

Unsere Heizölpreise sind gestern weiter gefallen. Heute Morgen halten sie sich noch tapfer. Der kurzfristige Abwärtstrend ist noch nicht gebrochen, scheint aber eine Pause einzulegen. Viele Verbraucher haben den gestrigen Tag zum Kauf genutzt. Es scheint bei unseren Nutzern eine Skepsis gegenüber den aktuellen Heizölpreis-Entwicklungen zu geben. Es bleibt festzuhalten, dass der zuletzt starke Abschwung genutzt wurde. Auch wir halten die Möglichkeit einer Gegenreaktion für gegeben. Dennoch bleiben in der mittelfristigen Perspektive niedrigere Heizölpreise möglich. Bitte machen Sie bei Ihren Überlegungen über den Zeitpunkt des Heizölkaufs nicht den Fehler das Verhalten der Verbraucher in Deutschland als preisrelevant einzustufen. Es zeigt lediglich die Einstellung zur aktuellen Preisentwicklung. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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