Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Keine Rettung der Iren vor den Irren

Man weiß heute nicht mehr, wer Irre ist, die Spekulanten oder die Regierungen. Aber, dass eine weitere Verschuldung die Lösung einer Verschuldungsblase sein kann, ist, gelinde gesagt, unwahrscheinlich. Die irische Regierung ist nun am Ende ihres Lateins. Zu schwer sind die Lasten der irischen Banken. Sie sucht die Hilfe der EU. Der Rettungsschirm von ca. 750 Mrd. Euro reicht ohne weiteres für die Schwierigkeiten Irlands. 100 Mrd. Euro sollen es nicht werden, können es aber. Auch wenn es heißt, nicht auf die Iren zu schimpfen, so tragen sie doch die Verantwortung. Einen Vorwurf können wir aber nur der eigenen Regierung machen, die immer noch nicht dafür gesorgt hat, dass Banken nicht mehr systemrelevant sind und es immer noch keine europäische Insolvenz für Banken gibt. Die Rettung der irischen Regierung ist mal wieder alternativlos. Ohne eine echte Lösung geht es weiter voran, läuft alles seinen sozialistischen Gang. Für den deutschen Energieverbraucher heißt das, dass wieder mehr Geld im Casino ist und der Euro geschwächt wird. Heute heißt es aber zunächst, dass der Euro gestärkt wird. Immerhin liegt nun der irische Hilfsantrag auf dem Tisch. Damit kommt Klarheit ins Spiel und die Dramatik legt sich. Langfristig kann dies aber nicht funktionieren. Ein schwacher Euro ist für alle Energieträger schlecht, die in Dollar bezahlt werden. Das sind fast alle, aber eben auch Heizöl.

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Unsere Heizölpreise geben weiter nach. Etwas Luft ist wohl noch nach unten vorhanden. Die irische Lösung stärkt zurzeit den Euro. Allerdings steht in Portugal das nächste Ungemach an. Das wird wieder die Schwächen des Euro aufzeigen. Langfristig sollten Sie dafür sorgen, dass Sie Ihre Energiekosten senken. Wenn Sie also sicher sein wollen, weniger Geld für Heizöl ausgeben zu müssen, schauen Sie sich mal das hier an: www.heizkosten-50.de.

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