Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Keine Zeit für Aufgeregtheit

Prognosen über fallende Temperaturen und die Realität der fallenden Preise werden momentan erstaunlich gelassen aufgenommen. Händler wollen die tieferen Temperaturen sehen, bevor sie reagieren. Die OPEC will ebenfalls sehen, nämlich die tieferen Preise. Deshalb gibt es keinen Handlungsbedarf, die Liefermengen zu kürzen, obwohl gegenwärtig über der Quote produziert wird. Die bärische Stimmung scheint allen Marktteilnehmern gut zu gefallen. Der Abwärtstrend hält sich. Beim Dollar hält sich dagegen der Aufwärtstrend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig
Sorge über Winterversorgung
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in den USA
Vorratslage in jeder Beziehung auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt gut voran
IEA senkt Nachfrageprognose
USA entdecken Sparsamkeit
OPEC zur Erhöhung der Exporte fähig
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven
Charttechnik: kurzfristiger Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise geben weiter nach. Gestern verhinderte der Dollar einen deutlicheren Rückgang. In den Seehäfen scheinen die USA wieder Ware abzuziehen. Die Preise steigen im Norden gegen den Trend. Insgesamt setzt sich die auf Jahressicht erwartungskonforme Preisbewegung fort. Verbraucher machen von den gefallenden Preisen regen Gebrauch. Wir halten das für richtig, da die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenreaktion nach dem lang andauernden Preisrückgang wächst.

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