Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Konjunkturpessimismus ade

An den US-Börsen wechselt die Stimmung. Hoffen statt Bangen lautet die neue Devise. US-Regierung und US-Notenbank wird Vertrauen im Kampf gegen die drohende Rezession geschenkt. Das lässt Aktienkurse und Ölpreise ansteigen. Wirklich überzeugend sind die Kursbewegungen allerdings nicht. Sie sehen bullisch aus. Ob sie es wirklich sind, muss sich in den nächsten Wochen zeigen. Es ist nicht auszuschließen, dass die alten Höchstkurse wieder erreicht werden. Es ist aber auch möglich, dass neue Tiefstände markiert werden. Alles hängt an der Vertrauensfrage zur US-Konjunktur. Der Dollar blieb gestern fast unverändert. Marktteilnehmer warten auf eine weitere Zinssenkung in den USA.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Stimulus-Plan der US-Regierung
Ein positives Konjunkturdatum in den USA
Zinssenkung in den USA erwartet
Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Terror in Nigeria
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur wankt
US-Regierung will Ölkonsum senken
Saudi Arabien denkt über Erhöhung der Liefermengen nach
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf

Unsere Heizölpreise steigen. Von außen wirkt momentan ausschließlich der aufstrebende Weltmarktpreis auf die heimische Preisbildung. Im Binnenmarkt gibt es vereinzelte Engpässe, die die Preise regional unterstützen. Diese sollten mit dem Monatswechsel überwunden sein. Die kurzfristigen Aussichten für die Preisentwicklung sind eingetrübt. Mittelfristig sehen wir noch die Chance auf tiefere Preise. In dieser Aussage steckt mittlerweile mehr Hoffnung als Ahnung.

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