Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Konjunkturwende wirkt auf Ölnachfrage

Eine inoffizielle Schätzung der weltweiten Ölnachfrage ging für das laufende Jahr bisher von 76,16 Mio. Barrel pro Tag aus. Gestern wurde diese Prognose auf 76,23 Mio. Barrel angehoben. Dabei ist nicht die Differenz bemerkenswert sondern die Tatsache, dass die Korrektur ein Plus vor der Zahl hat. Das kam seit über einem Jahr nicht mehr vor und muss als weiteres Indiz für einen Vollzug der Konjunkturwende angesehen werden. Der tendenzielle Auftrieb der Ölpreise hat also Futter.

Für Futterentzug sorgte die jüngste Veröffentlichung der OPEC-Förderzahlen. Das Kartell lag danach im Februar um ca. 1,4% über den Quoten und demonstrierte ungenügende Treue zu den eigenen Vorgaben. Ob dieser Umstand beim gestrigen Preisrückgang eine Rolle spielte ist ungewiss. Der Abschlag fand vermutlich mehr auf Grund der Überhitzung des Preiskarussells statt.

Mit einem Minus von 4,5% beim Gasöl fiel er recht deutlich aus. Als Gegenreaktion auf den jüngsten Anstieg dürfte es durchaus noch etwas mehr sein. Aber im späten Handel ging es in New York bereits wieder aufwärts. Heute Morgen steht der Gasölpreis 1,5% höher als gestern Abend.

Unser Heizölpreis gab gestern ebenfalls nach. Heute Morgen hat er den nächtlichen Anstieg bei Gasöl bereits ?eingepreist?. Große Bewegungen erwarten wir im Tagesverlauf nicht. Es sieht danach aus, als klemme der Markt zwischen einem überfälligen Rücksetzer des Preises und einem Fortgang des Aufwärtstrends auf Grund der guten Wirtschaftperspektiven fest.

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