Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Kopf oder Bauch

Rational gibt es keinen Grund für die hohen Preise. Die Versorgung ist nicht angeschlagen. Aufgebauschte Ängste haben die Kurse in die Höhe getrieben. Mit der Gier der Anleger wurden immer neue Höhen erreicht. Nun setzt Nachdenken ein. Der Aufwärtstrend wird nur halten, wenn Denken kurzfristig durch Emotion abgeschaltet wird. Dazu werden Impulse gesucht. Heute gibt es z.B. Bestandszahlen. Der Iran-Atom-Konflikt und Hurrikanphantasien sind weitere Möglichkeiten. Der Dollar ist genau wie der Ölpreis derzeit in einer Findungsphase.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Iran könnte zum Ölhahn greifen
Unplanmäßige Raffinerieabschaltungen
Raffineriekapazitäten knapp
Hurrikanängste
Nachfragesteigerung hoch
Terrorängste in Saudi Arabien
Institute prognostizieren deutliche Teuerung

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Entspannte Vorratslage
OPEC wird bei Bedarf mehr Öl bereitstellen
Nachfrageprognosen leicht gesenkt
BP prognostiziert tiefere Preise

Unsere Heizölpreise steigen immer noch. Die Bewegung ist schwach. Sie ist in einer Findungsphase. Die Wahrscheinlichkeit für höhere Preise überwiegt nur leicht gegenüber einer gegenteiligen Bewegung. Die hohe Inlandsnachfrage hält den Markt unter Spannung. Spekulativen Käufern bietet sich die Chance, im kurzen Zeithorizont etwas zu sparen. Der langfristige Aufwärtstrend ist weiterhin eine stabile Größe. Mit einem deutlichen temporären Einbruch rechnen wir erst im Winter. Wer darauf spekuliert, sollte einen ausreichenden Vorrat haben.

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