Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Krieg oder Pumpe

Das Spannungsfeld, das die Preisbildung maßgeblich beeinflusst, ist seit Tagen konstant. Die Pole werden von einem kriegstreibenden Bush und einigen förderfreudigen OPEC-Staaten gebildet. Sie stehen für Sorge um eine sichere Versorgung und Wissen um eine ausreichende Versorgung.

Letzteres könnte sich in der nächsten Zeit sogar zu der Befürchtung einer Überversorgung entwickeln. Die OPEC-Führung wird bereits von dieser Befürchtung getrieben. Darum tut sie sich so schwer damit, die Förderquoten zu erhöhen. Vieles deutet darauf hin, dass sich die Konjunktur insbesondere in den USA nicht so entwickelt, wie gewünscht. Damit bliebe die Nachfrage niedrig. Zusätzliche Ölmengen auf dem Markt müssten bei halbwegs stabiler politischer Lage zu deutlich nachgebenden Preisen führen. Der 22-28$ Preiskorridor der OPEC für das Rohöl wäre damit unmöglich zu halten.

Die aktuelle Versorgungslage ist befriedigend. Die gestern nachgelieferten Daten des DOE über die Ölvorräte in den USA zeigen einmal mehr, dass die Erhebungen des API zu pessimistisch waren. Diese Erkenntnis befreite die Preise vom kurzfristigen Auftrieb. Beim Heizöl ist eine kräftige Zunahme zu beobachten. Die Vorräte haben fast die Höhe des Jahres 1999 erreicht. Damals war Öl erheblich billiger als heute. Damals wurde die politische Lage subjektiv aber auch erheblich stabiler eingeschätzt.

Heute Morgen ist es ruhig um die Preisentwicklung. Gasöl kostet in Rotterdam 210,50$ pro Tonne. Der Preis ist fast unverändert zum Vortagsschluss.

Unser Heizölpreis bewegt sich kaum von der Stelle. Wie erwartet wird er zunächst weiter in seinem inzwischen sogar enger werden Preisrahmen um die 0,325 EUR / Liter bei 3000 Liter Liefermenge im Bundesdurchschnitt bleiben.

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