Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Kriegsdrohung wird immer lauter

Fakten gibt es nicht aber perspektivische Meldungen. Und die sprechen längerfristig durchaus für ein ansteigen der Ölpreise. Die gewichtigste Meldung betrifft mal wieder die Auseinandersetzung mit dem Irak um seine C-Waffenproduktion. Tony Blair demonstrierte am Wochenende Einigkeit mit George Bush hinsichtlich einer bevorstehenden Intervention, wenn der Irak nicht umgehend einlenke und sein bedrohliches Waffenarsenal zerstöre.

Neben dem politischen Thema wird die Debatte über die Einhaltung der beschlossenen Produktionskürzungen zur Stabilisierung der Preise weiter geführt. Norwegen meldete, dass man auch im zweiten Quartal die Kürzungen beibehalten werde. Man gehe außerdem davon aus, dass auch Russland seine Zusagen einhalte.

Russland bleibt allerdings nach Einschätzung vieler Marktbeobachter der Wackelkandidat, der für eine Überproduktion gut ist. Die aktuellen Fördermengen werden ebenfalls weiter für zu hoch gehalten. Für die kurzfristige Preisentwicklung liegt damit eher eine ausgeglichene Nachrichtenlage vor.

Unser Heizölpreis wird fast unverändert in die Woche starten. Es bleibt abzuwarten, welchen Einfluss die Irakthematik auf die Eröffnung der US-Märkte am Nachmittag hat. Von dort könnte ein Impuls kommen, der etwas Bewegung in die Preise bringt.

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