Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Krise in Südossetien gegen Charttechnik

Die Ölpreise fielen am vergangenen Freitag weiter. Als am Wochenende aber Angriffe auf eine wichtige Pipeline in der abtrünnigen georgischen Provinz gemeldet wurden, zogen die Notierungen kurzfristig wieder an. Der Konflikt beeinflusst heute Morgen den Ölpreis nur wenig, bietet aber eine Unterstützung. Und trotz des Konfliktes sehen die meisten Marktteilnehmer den Ölpreis weiter fallen. Die Äußerungen des Chefs der IEA (Internationale Energie Agentur) Tanaka, dass trotz des Preisrutsches die Lage am Ölmarkt angespannt bleibe, unterstützt ebenfalls. Tanaka sieht in den nächsten Jahren preislich zwar eine Entspannung, danach aber wieder steigende Preise. Charttechnisch steht der Kurs auf weiter fallende Preise. Es wird nach wie vor Geld aus dem Ölmarkt abgezogen, um es wieder anderen Märkten zu zuführen. Der Dollar hält in gewohnter Weise dagegen, er profitiert von dieser Umschichtung und ist wieder so stark, wie am Anfang des Jahres.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Anschlag auf Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunkturdaten schlecht
FED-Report zur US-Wirtschaftslage
EIA und IEA senken Nachfrageprognosen
Rückgang der OECD-Nachfrage
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf
Charttechnik: Abwärtstrend der Ölpreise

Unsere Heizölpreise folgen dem Weltmarkt nur bedingt. Der stärker werdende Dollar hält die Preise etwas. Dennoch sind die Preise günstiger als zuletzt und die Aussicht auf weiter fallende Preise ist gut. Den Atom-Konflikt mit dem Iran ausgenommen, stehen die Chancen so gut wie im ganzen Jahr noch nicht. Wer automatisiert informiert bleiben will sollte sich bei unserem Preisalarm

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