Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Lauf ist nicht zu stoppen

Es gibt zwar ein paar Umstände, die noch gegen einen so kräftigen Anstieg der Ölpreise sprechen, wie wir ihn in diesen Tagen erleben. Doch die will derzeit niemand wahrnehmen. Die immer wieder zitierten Gründe, die den Anstieg befeuern, bekommen nun weitere Verstärkung durch die rückläufigen US-Bestandsdaten und einige Probleme an US-Raffinerien.

Das API gab gestern Abend folgende Werte für die Lagersituation in den USA bekannt:

Rohöl verliert 0,4 Mio. Barrel zur Vorwoche und steht nun 12% über dem Vorjahreswert.

Heizöl und Diesel sind in dieser Woche mit einem Minus von 6,6 Mio. Barrel zur Vorwoche die Buhmänner. Die Lager sind damit nur noch um 12,8% voller als vor einem Jahr.

Benzin verliert 3,4 Mio. Barrel zur Vorwoche und steht nun 4,9% über dem Vorjahreswert.

Die Raffinerien laufen mit einem schlechten Auslastungsgrad von nur 85%. Wenn die Probleme eines Tages behoben wären, sähe die Lage auf der Seite der Produkte schon deutlich besser aus. Aber haben die Gesellschaften daran ein ernsthaftes Interesse?

Die Stimmung steht auf Preisanstieg und die Stimmung bekommt ihr Futter. Auf diese einfache Formel lässt sich die Situation momentan reduzieren.

Unser Heizölpreis macht das alles mit. Er hat schließlich auch keine andere Wahl. In den letzten zwei Wochen hat er rund 10% zugelegt. Und das wird noch nicht das Ende seine.

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