Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Leicht bullische Tendenzen

Das kältere Wetter und die belebte Heizölnachfrage in den USA sind bereits im Preis enthalten, lautet die Mehrheitsmeinung an der Börse. Am physischen Markt wird es keine Probleme geben. Charttechniker tendieren dazu, die jüngste Preissteigerung als Einstieg in den Anstieg der Preise zu interpretieren. Der Abwärtstrend sei gebrochen. Der Aufwärtstrend könne zurückkommen. Der Dollar bewegt sich seitwärts. Gute Konjunkturdaten in den USA hatten kaum Einfluss auf die Preisbildung.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Kältere Temperaturen im Nordosten der USA
Sorge über Winterversorgung
Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Vorratslage in jeder Beziehung auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt voran
US-Verbraucher sparsamer
IEA senkt Nachfrageprognose
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven

Unsere Heizölpreise verändern sich mit wechselnden Vorzeichen. Vom Weltmarkt kommen verhaltene Impulse. Die Lage auf den deutschen Wasserstraßen verbessert sich. Am Rhein steigen die Pegel. Die partiellen Versorgungsengpässe der letzten Tage sollten bald überwunden sein. Die Inlandsnachfrage ist rückläufig. Die Auftragsbücher des Handels sind allerdings noch voll. Das hält die Lieferzeiten hoch. Nach unserer Einschätzung werden die Heizölpreise in nächster Zeit in der Spanne der letzten drei Wochen schwingen.

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