Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Letzte Attacke?

Am Freitag gaben die Ölpreise deutlich nach. Damit scheint der kurzfristige Aufwärtstrend, in dem sich die Preise befinden, abgearbeitet zu sein. Doch heute Morgen sieht es nach einem Versuch aus, die Aufwärtsbewegung doch noch zum Erfolg zu bringen.

Ewiger Ärger im Nahe Osten und das Wetter im Nordosten der USA und in Japan geben Impulse für Preissteigerungen. Die anhaltenden Spannungen und terroristischen Aktivitäten hinterlassen ein allgemeines Gefühl der Unsicherheit. Das Wetter ist trotz gegenteiliger Ankündigungen weiterhin als ?streng winterlich? zu bezeichnen. In Japan wird es erst jetzt richtig kalt.

Die OPEC ist derzeit eher für Preisdruck gut, da sie die für November angekündigten Kürzungen nicht korrekt exekutiert. Insgesamt setzt sich nun auch bei Analysten die Meinung durch, dass uns in nächster Zeit mehr Öl angeboten wird, als wir brauchen. Dazu trägt der Irak bei und ganz besonders Russland, das seine Produktion nach einem 11%igen Anstieg in diesem Jahr um weitere 10% im kommenden Jahr steigern will.

Die Stimmung unter den marktbeherrschenden Fonds war in der letzten Woche noch mehrheitlich bullisch. Das schlug sich spürbar in der Preisbewegung nieder.

Charttechnisch sieht sie inzwischen sehr ausgereizt aus. Der Preisrückgang am Freitag konnte allerdings noch keinen Durchbruch für fallende Preise bringen. Heute sollte sich zeigen, in welche Richtung die Reise in den nächsten Tagen gehen wird.

Selbst wenn noch ein letzter Anstieg kommen sollte, wird er in Europa kaum für spürbare Verteuerungen sorgen können. Der Dollar behält seine latente Schwäche bei. Sein Abwärtstrend ist bemerkenswert stabil.

Gasöl verbilligte sich am Freitag. Heute Morgen schließt der Preis am Schlusskurs der letzten Woche an. Die Tonne kostet zur Stunde 257$.

Unsere Heizölpreise gaben am Freitag etwas nach. Viel Bewegung haben sie in den letzten Tagen nicht gezeigt. Solange sich am Weltmarkt kein eindeutiger Abwärtstrend durchsetzt, wird das auch nicht der Fall sein. Der Dollar kompensiert derzeit die Aufwärtsbewegungen und verstärkt die Abwärtsbewegungen. Insgesamt ist der Heizölpreis gut aber nicht sensationell. D.h., dringende Käufe sollten nicht mit der Hoffung auf bessere Preise aufgeschoben werden. Für Großeinkäufe ohne den Druck eines leeren Tanks fehlt noch der Anreiz. Achtung: Unser Lieferzeiten können sich in Einzelfällen auf Grund der bevorstehenden Festtage und der damit verbundenen fehlenden Werktage deutlich verlängern.

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