Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Lili war nicht so wild wie erwartet

Es kam doch nicht so dick wie vorhergesagt. Der Hurrican Lili erreichte nur mit halber prognostizierter Kraft das Festland im Süden der USA. Die Ölarbeiter konnten ihre evakuierten Plattformen relativ schnell wieder besetzen. Und die Unterbrechung des Ölflusses soll kaum spürbar sein.

Damit könnten die USA an einem Versorgungsengpass vorbeigeschrammt sein. Diesen positiven Umstand goutierte der Markt mit deutlich fallenden Preisen. Und es könnte mit der Abwärtsbewegung sogar noch etwas weiter gehen.

Den Boden für diese seit einiger Zeit unbekannte Bewegung bereitete das Vorankommen in den Verhandlungen um die Waffenkontrollen im Irak. Obwohl George Bush mit unverhinderter Energie für seinen Krieg kämpft, stehen die Zeichen momentan eher auf Entspannung und fallende Preise. Allerdings gehen wir davon aus, dass der Präsident am Ende seinen Krieg bekommen und die Ölpreise wieder in Höhe treiben wird.

Der Gasölpreis bleibt heute Morgen nach seinem gestrigen Schritt nach unten ruhig. Er bewegt sich mit 245 $ pro Tonne am unteren Ende der gestrigen Handelsspanne.

Unser Heizölpreis hatte gestern Feiertag. Er fiel deutlich ab. Heute Morgen legt er noch ein Quäntchen nach. Die seit einigen Tagen andauernde Seitwärtsbewegung ist noch vollkommen intakt. Aber schon keimen Hoffnungen über einen Hauch von Abwärtstrend auf, der sich einschleichen könnte.

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