Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Lukoil steigt im Irak ein

Die Ölnotierungen sind am Freitag weiter gefallen. Später zogen sie wegen angeblicher Gewinnmitnahmen beim Dollar wieder etwas an. Die Ölkontrakte gelten charttechnisch als überverkauft. Eine Gegenreaktion droht. Mittelfristig könnten die Preise mit heftigen Ausschlägen nach oben wie nach unten weiter fallen. Die grundlegenden Faktoren haben sich nicht geändert. Wir haben auf der einen Seite eine undisziplinierte Produktion und damit ein hohes Angebot und auf der anderen Seite eine schwache Nachfrage, die noch nicht wieder in Gang gekommen ist. Mit den Bemühungen um eine Reduzierung von CO2 und damit einhergehend einer Effizienzsteigerung könnten die Verbrauchswerte dauerhaft unter den Prognosen bleiben. Im Irak wurden am Wochenende Förderkonzessionen im Wege einer Auktion versteigert. Dabei konnten sich insbesondere Lukoil und die Shell große Anteile an den größten Feldern sichern. Die Befürchtung, dass Unternehmen aus den USA bevorzugt würden, wurde damit nicht bestätigt. Der US-Dollar stieg am Freitag gegenüber dem Euro. Als Erklärung wurden erneut bessere Wirtschaftsdaten genannt. Heute Morgen steigen die Ölnotierungen etwas an und der Dollar gibt seine Gegendarstellung ab.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Atomstreit mit dem Iran
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
Heizölschwemme
Öllager randvoll
Schwache Nachfrage weltweit
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis

Unsere Heizölpreise laufen mit dem Weltmarkt mit. Sie sind rechnerisch in einem günstigen Bereich. Generell stiegen die Preise in diesem Jahr. Gemessen an den letzten zwei Monaten erwischt der einen guten Zeitpunkt, der jetzt kauft. Zum Jahreswechsel erwarten wir zwar noch etwas günstigere Heizölpreise. Diese Hoffnung kann sich aber auf Grund des Einflusses der Finanzbranche schnell zerschlagen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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