Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Macht Ente Preise?

Die nächste Stufe einer absurden Entwicklung wurde gestern gezündet. Die Nachricht, wonach die US-Regierung ein privates Transportschiff gechartert haben soll, um Kampfhubschrauber in das Rote Meer zu verlagern, versetzte den Ölpreisen Aufwind. Die Meldung bleibt von offiziellen Stellen unbestätigt. Die Preise bleiben dennoch oben.

Diese Nachricht, die vermutlich in die Kategorie ?Ente? fallen wird, trifft die Preisentwicklung im Moment eines zarten Versuchs, die Realität wiederzufinden. Und die sieht so aus, dass es einen Hang zur Überproduktion und zu geringer Nachfrage der Industriestaaten gibt.

Es zeigte sich in den vergangenen Wochen mehrfach, dass in einen beginnenden Abschwung hinein ein Umstand aus der politischen Szene trifft, der das hohe Preisniveau verteidigt. Die Preise sind zu tiefst von einer fundamentalen Verunsicherung der Menschen geprägt.

Heute Morgen holt Gasöl den in den USA ausgelösten Sprung nach. In Rotterdam steigt der Preis auf 213,75$ für die Tonne.

Der Auftrieb ist trotz der unsicheren Meldung so stark, dass unser Heizölpreis mitziehen muss. Wenn die in der kommenden Nacht zu veröffentlichenden US-Lagerdaten nicht eine vollkommen neue Sicht der Dinge erfordern, sollte die gestrige Überreaktion in den nächsten Tagen zwar wieder abgebaut werden. Aber vermutlich wird das Niveau trotzdem über der Marke von 0,325 EUR pro Liter im Bundesdurchschnitt bleiben.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen