Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Man geht ans Eingemachte

Die Richtung stimmt. Die Beschleunigung ist ebenfalls gut eingestellt. Nun muss sich zeigen, wie weit die Reise geht. Die Rede ist von den Ölpreisen aus Sicht der Verbraucher. Mit einigen Tagen Verzögerung folgen sie den abstürzenden Aktiennotierungen. An den Börsen herrscht mittlerweile Panik. Das heißt, jedwede Erklärung der Kursverläufe mit Tagesereignissen und Wirtschaftsindikatoren ist Makulatur. Es wird Grundsätzliches gehandelt. Und das ist der Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der Finanzsysteme. Besser ausgedrückt ist es die Ahnung, dass unser gewohntes Verständnis von Wirtschaft auf Basis der bestehenden Verhältnisse in den Finanzsystemen nicht mehr funktionieren wird. Angesichts der aufgelaufenen Verschuldungen gibt es für die überwiegende Mehrheit der Menschen keine gedeihliche Zukunftsperspektive, da sie immer größere Teile ihrer Leistungskraft für die Bewältigung von Altlasten aufbringen muss. Im Klartext ist das der Schuldendienst. Die Idee, dieses Problem mit steigendem Wirtschaftswachstum zu umschiffen, ist nun auch in der Finanzszene diskreditiert. Früher oder später muss es irgendeine Form von Schuldenschnitt geben, die die grundsätzlich richtige Idee mit einem grundsätzlich möglichen Wirtschaftswachstum verknüpft. Nun darf spekuliert werden, ob ein solcher Schnitt im Zuge der aktuellen Panikwelle kommen wird oder ob es eine noch größere Schuldverschreibung auf die Zukunft geben wird.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Höhere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte prognostiziert
Nordsee-Öl fließt unzureichend
Unruhen in der arabischen Welt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Panik an den Börsen
US-Konjunktur läuft schlecht
Insgesamt hohe US-Bestände
Lieferung der freigegebenen strategischen Ölreserven
Saudi Arabien hat zuviel Öl im Angebot
Nigeria hat zuviel Öl in Angebot
Staatsschulden in den alten Industrienationen
Anziehender Dollarkurs

Unsere Heizölpreise bewegen sich endlich wieder abwärts. Die Börsen liefern ihnen die notwendigen Vorgaben. Der Schwung, auf den viele Verbraucher warteten, wird nun aufgenommen. Wie weit er tragen wird, weiß niemand. Die Frage, ob abermals ein radikaler Abstiegskampf á la 2008 oder lediglich eine schwere Unpässlichkeit der Finanzszene vorliegt, bleibt unbeantwortet. Unser Gefühl sagt uns, dass noch einiges vom Preis aufgerieben wird. Man sollte die Heizölnotierungen eng verfolgen, um einen freundlichen Kaufmoment aufzuspüren. Dabei kann unser Preisalarm hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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