Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Man müsste Bank sein

Die Öl- und Aktiennotierungen legten gestern kräftig zu. Der entscheidende Impuls für die Teuerung kam von der EZB. Zur Rettung der „notleidenden“ europäischen Banken wird sie Anleihen im Wert von 40 Mrd. Euro kaufen und unbegrenzte Kredite zur Bankenrefinanzierung bereitstellen. Nach monatelangem Gezerre um die Rettung Griechenlands schwenken Politik und EZB nun um. Die neue Devise heißt: Griechenland darf fallen, die Banken müssen gerettet werden. Damit werden abermals die Folgen unzureichenden Risikomanagements in den Banken sozialisiert. Nach der Hypothekenkrise vor drei Jahren, bei der Staat und Steuerzahler die Rechnung bezahlten, werden nun bei der Staatsverschuldungskrise Verbraucher durch Inflation in Haftung genommen. Staaten und Steuerzahler werden mit Sicherheit auch noch einen Beitrag für die Banken leisten. Finanzjongleure reagierten prompt. Ihre zunächst bärischen Aktivitäten wechselten nach Veröffentlichung der neuen EZB-Politik umgehend ins Bullische. Herauskamen Steigerungen der Ölnotierungen von rund vier Prozent.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Geldspritze für Europas Banken
Mögliche Aufstockung des EFSF
US-Bestandsdaten
Chinas Ölkonsum wächst
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Staatsschulden in den alten Industrienationen
Griechenland vor Pleite
US-Konjunktur läuft schlecht
EU-Konjunktur gibt nach
Nachfrageprognosen gesenkt
Markt gut mit Öl versorgt

Unsere Heizölpreise legen kräftig zu. Sie stehen unter direktem Einfluss der Operationen am Finanzsystem. Heizöl ist das Konsumgut, an dem Verbraucher Manipulationen und Unregelmäßigkeiten in und an der Geldwirtschaft am deutlichsten spüren. In diesen Tagen und Wochen ist die Politik der dominierende Manipulator. Finanzjongleure folgen lediglich ihren Vorgaben und Eröffnungen. Wir hegen den Verdacht, dass die handelnden Personen der Politik die Sachlage nicht erfasst haben und dass sie nicht wissen, was sie tun. Die bedingungslose, unbegrenzte Bankenhilfe kann nur zu steigenden Heizölpreisen führen. Sie sind Ausdruck akuter Inflation. Vor diesem Hintergrund wird es schwierig, einen freundlichen Kaufmoment zu finden. Gleichwohl empfehlen wir, unseren Preiswecker als Unterstützung zu verwenden. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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