Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Markt angespannt neutral

Nach kräftigen Ausschlägen endete der Handel gestern nahe seinem Ausgangsniveau. Charttechnisch ist ein Preisrückgang weiterhin naheliegend. Die Marktpsychologie scheint sich dagegen auf einen Preisanstieg vorzubereiten. Von den heute zur Veröffentlichung anstehenden US-Vorratsdaten wird ein Signal erwartet, das die Potentiale zur mittelfristigen Preisgestaltung freisetzt. Der Dollar zieht leicht an. Die Auflösung der engen Bindung des Yuan wird mittlerweile mehrheitlich positiv beurteilt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
Lieferausfall aus Mexiko
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Institute prognostizieren deutliche Teuerung

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Entspannte Vorratslage
OPEC steigert Förderung
Chinas Bedarf unter Erwartungen
Nachfrageprognosen gesenkt
Charttechnik: Abwärtstrend (knapp)

Unsere Heizölpreise steigen leicht. Die Bewegung ist noch nicht richtungsweisend. Auch heute feilscht man am Weltmarkt um die weitere Richtung. Für beide Wege gibt es Argumente. Wer auf Nummer sicher gehen will, deckt sich jetzt ein. Wir geben fallenden Preisen zwar durchaus eine Chance. Aber die Gefahr, dass es plötzlich wieder aufwärts geht, grüßt schon. Nur Spekulanten sollten abwarten.

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