Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Markt dreht sich

Der Markt verhält sich z.Z. so, wie man es von ihm erwartet. Er ist wechselhaft. Einige politische Themen bekamen gestern einen Schuss Entspannung. Das schlug sich direkt in den Preisen nieder. So deutet sich beispielsweise eine Lösung im Atomstreit mit dem Iran an. Unabhängig von den verbalen Entgleisungen des Präsidenten Ahmadinedschad scheint die Diplomatie zu funktionieren. Die Verlässlichkeit der Öllieferungen wurde ausdrücklich betont. Der Dollar wackelt in seinem Trendverhalten. Abwärts scheint alles andere als sicher zu sein.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC-Mitglieder fordern Lieferkürzungen
Atomstreit mit dem Iran schürt Unsicherheit
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte um 20%
Venezuela droht USA mit Lieferstopp
Sorge vor weiteren Anschlägen in der Golfregion
Kuwaits Reserven herabgestuft
Raffineriekapazitäten knapp

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudi Arabien will am aktuellen OPEC-Ausstoß festhalten
Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben
Schwache Nachfrage in den USA
Versorgungslage wird positiv gesehen
Vorräte gut
Bush will alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise geben wieder nach. Die Reaktion kommt schneller als erwartet. Sie entspricht den Vorstellungen für den Monatsverlauf. Es dürfte sich ein Preisbild ergeben, das zwischen seitwärts und leicht aufwärts angesiedelt ist. Nur eines ist ausgesprochen unwahrscheinlich, Preise unter den bisherigen Wintertiefpreisen. Wer bald Heizöl braucht, sollte mehr als auf den kurzfristigen Moment auf die rechtzeitige Bestellung und etwas Terminflexibilität achten. Damit lassen sich Logistikkosten einsparen.

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