Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Markt dreht

Die Ölpreise ziehen wieder an. Die US-Bestandsdaten vom Vortag ließen bereits Zweifel an der Grundlage für den kurzfristigen Abwärtstrend aufkommen. Gestern kamen weitere bullische Faktoren hinzu. Ein solcher ist die Tatsache, dass Nordkorea im Besitz der Atomwaffe ist. Weitere Aspekte werden im neuen IEA-Report genannt (siehe unten). An den Währungsmärkten scheint sich ebenfalls ein Stimmungswandel abzuzeichnen. Es mehren sich die Stimmen, die die jüngste Dollarstärke als eine Erholung in einer lang anhaltenden Abwärtsphase ansehen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Russlands Ölausstoß seit 4 Monaten rückläufig
Lieferfähigkeit der Nicht-OPEC-Länder geringer als erwartet
Nordkorea im Besitz der Atombombe
Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
Investmentfonds mehrheitlich bullisch

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Komfortable Vorräte der OECD-Länder
OPEC nimmt Abstand von Kürzungsdiskussion

Unsere Heizölpreise zogen gestern kräftig an. Schneller als erwartet drehte die Stimmung an den Märkten. Insgesamt passt die Bewegung zu der Prognose, dass sich die Preise in der nächsten Zeit innerhalb eines Handelsbandes zwischen 40 und 45 Cent pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge bewegen dürften. Nach wie vor gilt unsere Empfehlung, momentan lieber auf Terminflexibilität bei der Bestellung zu setzen und die daraus resultierende Einsparung in den Transportkosten einzustreichen als auf deutlich fallende Preise zu spekulieren.

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