Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Markt in Warteposition

Gestern Morgen gingen die Preise noch einmal aufwärts. Und das war es dann. Seit dem ist das jüngste Preisrennen zum Stillstand gekommen. Nach dem Geschmack einiger Analysten sind die Preise dabei etwas zu hoch gelaufen.

Ganz so ruhig wie hier beschrieben ging es allerdings an den Börsen nicht zu. Im Tagesverlauf stiegen die Preise weiter an. Erst am Ende fielen sie wieder zurück. Dabei unterstütze die Nachrichtenseite zunächst den Fortgang des Preisanstiegs. Es gab erneut Aufruhr um den Irak und seine unklare Liefersituation.

Jetzt ist in der Tat Ruhe. Der Markt wartet auf die nächste Generation der Bestandsmeldungen. Um den aktuellen Preisstand zu rechfertigen, müssten sie schon einen deutlichen Rückgang vorweisen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie, falls dieser Rückgang nicht eintrifft, den Abbau der Preisübertreibung einläuten. Morgen Früh gibt es Klarheit.

Insgesamt scheint der Markt einen aufwärtsgerichteten Trend entwickeln zu wollen. Daran würde auch ein kurzer Sturz zum Abbau der Übertreibung nichts ändern.

Heute Morgen ist Gasöl in Rotterdam etwas billiger als gestern. Mit 202,75$ für die Tonne liegt es 1,50$ unter dem Schlusspreis des Vortages.

Unser Heizölpreis gibt unwesentlich nach. Er wird sich weitgehend den Vorgaben des Weltmarktes fügen. Die in der letzten Woche gestiegene Inlandsnachfrage ist wieder zurück gegangen. Wie aus dem Chart ?Verkaufsmengen? deutlich wird, baut sich langsam ein Nachfragezwang auf. Verbraucher sollten darauf achten, nicht in einer Gemengelage aus hohem Preis und plötzlicher Nachfragewut kaufen zu müssen.

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