Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Markt will hohen Ölpreis

Was einige Marktteilnehmer schon ahnten, ist nun so gut wie amtlich. Die Russen sind ein unsicherer Kantonist in der Kürzungsallianz. Der Präsident der IEA (internationale Energie Agentur) ließ gestern wissen, dass Russland trotz gegenteiliger Versprechen bisher keine Kürzungen vollzogen hat. Neben dieser Meldung waren die jüngsten US-Bestandszahlen des DOE (siehe Chart Lagerbestände) von Bedeutung. Danach stieg der Rohölvorrat stärker als kurz zuvor von der API ausgewiesen. Die Summe aller Bestände bleibt zur Vorwoche konstant.

Nun sollte man annehmen, dass der deutlich angestiegene Ölpreis durch diese Meldungen einen kräftigen Dämpfer bekommt. Aber dem ist nicht so. Zwar war er gestern im Tagesverlauf in der Tat leicht rückläufig, aber heute morgen steht er erneut höher als zuvor. Der Markt will die Fakten derzeit nicht würdigen. Er will offensichtlich höhere Ölpreise sehen.

Begründet wird der Anstieg weiter mit der anziehenden Konjunktur und mit der unsicheren Lage am Golf und im Nahen Osten.

Ein sich so stark nach oben entwickelnder Ölpreis schreit danach, eine Gegenbewegung vollziehen zu müssen. Eine Spekulation darauf, kann allerdings negativ ausgehen. Es ist schwierig, den richtigen Moment für einen Kauf zu treffen.

Unser Heizölpreis macht die Vorgaben mit. Er hat inzwischen fast die Spitze des Jahreswechsels erreicht. Das ging schneller, als wir erwartet hatten.

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