Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Markt wird entspannt beurteilt

Nachdem der Generalstreik in Nigeria beendet ist, soll die lange angekündigte Wiederinbetriebnahme eines großen Ölfelds der Shell endlich vollzogen werden. Im Juli sollten die Lieferungen Nigerias steigen. Venezuela hat die großen Konzerne zwar mit der Verstaatlichung der Ölindustrie brüskiert. ExxonMobil und ConocoPhillips zogen sich deshalb zurück. Doch das Land buhlt um neue Investoren, um mehr Öl produzieren zu können. Die Börse nimmt die Umstände als Gelegenheit, eine entspannende Gegenbewegung zum Aufwärtstrend einzuleiten. Weiterhin bullisch wirken die maroden US-Raffinerien und der Atomstreit mit dem Iran. Der Dollar zeigte gestern wenig Bewegung. Er befindet sich am unteren Rand eines Seitwärtstrends.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffinerieprobleme in den USA
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Iran gibt sich hart im Atomstreit
Verstaatlichung der Ölindustrie Venezuelas zeigt Bremsspuren
IEA erhöht Nachfrageprognose
Weltwirtschaft wächst stärker als prognostiziert

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Streikende in Nigeria
Nigeria wird stillgelegtes Ölfeld im Juli reaktivieren
Venezuela sucht neue Investoren
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager prall gefüllt
US-Benzinnachfrage könnte sinken

Unsere Heizölpreise geben etwas nach. Sie folgen damit einer Gegenreaktion am Weltmarkt. Tendenziell werden die Preise in den kommenden Wochen eher steigen. Das schließen wir aus den Trends am Weltmarkt und vor allen Dingen aus der Margensituation im Binnenmarkt. Diese ist für den Handel immer noch katastrophal. Sobald die Nachfrage anzieht, werden die Margen und damit die Preise sprunghaft steigen. Das gilt besonders für die südliche Hälfte der Republik.

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