Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Markt zur Gegenreaktion bereit

Die Aufräumarbeiten an den Ölanlagen im Süden der USA gehen zügig voran. Die Mengen aus den strategischen Reserven sollen die temporäre Lücke decken. Es gibt keine Versorgungsengpässe außerhalb der Krisenregion. Die Preise entspannen sich deutlich. Wenn jetzt ein günstiger Impuls z.B. aus den heute zur Veröffentlichung anstehenden US-Bestandsdaten käme, wäre eine spürbare Gegenreaktion zum Aufwärtstrend sehr wahrscheinlich. Der Dollar verteuerte sich gestern erneut gegen seinen vorherrschenden Abwärtstrend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikanschäden treffen Weltversorgung schwer
Raffineriekapazitäten knapp
IEA spricht von Energiekrise
Neue Unruhen in Ecuador
Streikandrohung in Nigeria
Iran könnte zum Ölhahn greifen
Nachfragesteigerung hoch
Terrorängste in Saudi Arabien
Institute prognostizieren deutliche Teuerung

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Freigabe der strategischen Reserven in 26 Ländern
Wiederinbetriebnahme der US-Anlagen geht voran
OPEC zu Liefererhöhung bereit
Russland steigert Förderung
Voraussetzung für mehr Sparsamkeit günstig

Unsere Heizölpreise fallen weiter. Es sieht nun doch so aus, als könnte der hemmungslosen Übertreibung eine spürbare Gegenreaktion der Preise folgen. Hierzu bedarf es ein paar positiver Nachrichten über die Wiederinbetriebnahme von Ölanlagen oder über die Lagersituation. Noch sehen wir einen nennenswerten Preisrückgang eher im Winter. Es empfiehlt sich aber reaktionsbereit zu sein, falls dieser vorgezogen wird.

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