Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Massive Kriegsangst

99 Düsenjäger (nicht exakt abgezählt) der USA und Großbritanniens flogen am Freitag Angriffe gegen Luftabwehrstellungen des Irak. Ölhändler witterten fette Beute und kauften Ölkontrakte was das Zeug hielt. Das brachte die Preise auf neue Jahreshöchstkurse.

Vor wenigen Wochen konnte sich unser Heizölpreis bei den Höhenflügen von Rohöl und Gasöl noch unter der Jahreshöchstmarke halten. Damit ist nun Schluss. Auch der vom eher schwachen Dollar erleichterte Heizölpreis musste einen neuen Jahreshöchststand hinnehmen.

Ein großes Feuerwerk soll es bei den Angriffen angeblich nicht gegeben haben. Alles Routine lautete die Pressemeldung der Angreifer. Der Irak sah zivile Einrichtungen als Ziel der Attacken an und meint damit, die ungerechte Aggressivität der Streiter gegen Terror und Massenvernichtungswaffen beweisen zu können.

Die Luftangriffe seien kein Zeichen für einen bevorstehenden Krieg, so die USA. Gauben mag das momentan niemand. In den vergangenen Wochen wurde zuviel über Krieg geredet. Man befürchtet nun Taten. Und diese Befürchtung wird den Preisen in den nächsten Tagen kaum Luft geben, wieder einen Boden zu finden.

Zwar konnten sich die Preise am Freitag Abend, nachdem klar wurde, dass der Krieg nicht begann, wieder etwas erholen. Aber heute Morgen zieht der Gasölpreis bereits wieder an. Die Tonne kostet in Rotterdam 244,75$. Das ist mehr als der Höchstpreis des Freitags.

Unser Heizölpreis machte einen großen Sprung in die Höhe. Eventuell kommt es nach einem Überschwinger zu marginalen Verbesserungen des Preises. Man muss aber damit rechnen, dass Heizöl in den nächsten Wochen kontinuierlich teurer wird.

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