Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Merkels Lösung?

Wenn Du merkst, dass der Gaul tot ist, dann steig ab. Trotz hoher Kosten für Wirtschafts- und Rechtsberatung kommt die Bundeskanzlerin nicht sichtbar voran. Das verunsichert die Märkte und der Euro fällt. Dass der Euro fällt, mag dem deutschen Verbraucher zwar nicht gefallen, wird Merkel im Zweifel aber egal sein. Es geht um Großes. Das Erbe ihres Übervaters, dem Kanzler der Einheit und der Einführung des Euro. Trotz einiger Zwischenrufe ist die Einheit nicht in Gefahr, der Euro schon. Die Architekten sind wohl davon ausgegangen, dass eine gemeinsame Währung automatisch früher oder später zu einem vereinten Europa führen wird. Dieses Europa hätte dann eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzordnung. Das ist nicht der Fall. Und Merkel steckt nicht wirklich in einer Griechenland-Falle, sondern in einer Denkfalle. Wo ist eigentlich der deutsche Wirtschaftsminister, der hier Aufklärung betreiben könnte? Die internationalen Finanz- und Rohstoffmärkte stehen solchen Schwächen gleichgültig gegenüber. Es wird weiter gewettet, heute auf den Untergang Griechenlands und morgen schon auf das Auseinanderbrechen des Euro.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen hohen Ölpreis
Nachfrage steigt moderat
OPEC-Exporte sinken geringfügig
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China strafft Geldpolitik
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage in alten Industrieländern

Unsere Heizölpreise steigen nur noch leicht. Sie folgen dem Diktat des Weltmarktes. Die Ölpreise kennen zurzeit nur eine Richtung. Nach kurzen Seitwärtsbewegungen mit kleineren Abschlägen laufen sie weiter rauf. Der deutsche Heizölverbraucher zieht sich zurück und wartet ab. Wir empfehlen je nach Füllstand in Ihrem Tank zumindest den Kauf einer Teilmenge. Es kann sehr lange dauern bis die Märkte wieder zur Vernunft kommen und zwischendurch wird der Preis weiter steigen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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