Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Mit Öl gewinnen

Erwartungsgemäß setzten die Ölpreise gestern die Gegenreaktion fort. Sie legten deutlich um über drei Prozent zu. Ursächlich für die Abkehr vom Abwärtstrend ist ein Stimmungswandel an den Börsen. Spekulanten träumen mal wieder von der anziehenden Konjunktur. Als Stimulus haben sie in den letzten Tagen ein paar reizvolle Indikatoren bekommen. Zusätzliche Dienste leistet die Charttechnik mit bullischen Signalen. Dass im Zuge der nun anstehenden ansteigenden Welle ein langfristiger Aufwärtstrend etabliert wird, ist höchst unwahrscheinlich. Mehr als eine Seitwärtsbewegung mit hoher Schwingungsweite wird es nicht werden. Wahrscheinlich wird die Schönfärberei der konjunkturellen Entwicklung sogar vor Erreichen der letzten Preisspitze auffliegen, so dass in der längerfristigen Betrachtung ein Abwärtstrend erhalten bleiben könnte. Der Dollar bildete das übliche Gegenteil zum Ölpreis aus. Er fällt und der Euro steigt. Die Sorge vor einem Bankrott Griechenlands wurde auf die Pausenbank gesetzt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Kaltwetterprognose für die USA
China steigert Ölnachfrage deutlich
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC liefert zuviel Öl
Obama will Banken regulieren
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage weltweit
China vor Zinsanhebung zur Dämpfung der Konjunktur
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis

Unsere Heizölpreise drehen nach einer Rallye an den Ölbörsen kräftig aufwärts. Der Dollar kann dem Sturm kaum etwas entgegensetzen. Die Wende der Preisentwicklung passt sich bildlich in eine ansteigende Wellenbewegung der Heizölpreise ein, die nun ein Jahr andauert. Setzt man die Mittellinie stetig fort, müssten wir in Kürze ein neues Preishoch sehen. Angesichts der vor uns liegenden wirtschaftlichen Probleme und der finanzsystemischen Zwänge halten wir einen Ausbruch aus der Stetigkeit der Aufwärtsbewegung aber für wahrscheinlich. Wir bezweifeln, dass es bald zu einem neuen Hoch der Heizölpreise kommt. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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