Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Nach Dubai ist vor Dubai

Es klingt nach dem Turmbau zu Babel. Dort wo nichts war, soll ein Paradies entstehen. Unter unglaublichem Einsatz von Material und Energie wird eine Trauminsel erstellt und betrieben – am Rande der Wüste. Es klingt nach Nepper, Schlepper, Bauernfänger und unsere Banken sind alle mit dabei, nicht immer mit viel Geld, aber dabei sind sie doch. Die Börsen reagierten über die Meldung, dass „Dubai“ später zahlen wolle als geplant, zunächst schockiert. Auch am Freitag fielen die Ölnotierungen tief. Doch die Freude über die Wiederkehr der Vernunft hielt nicht lange an. Bereits am Vormittag wurden die Verluste wieder wettgemacht. Jetzt ist vom Dubai-Schock nichts mehr zu sehen. Es geht, wie bisher auch, weiter, ohne große Fragen zu stellen. Dubai und die arabische Welt wird zahlen und wird immer zahlen können. In zu vielen Konzernen ist das „Öl-Geld“ bereits beteiligt. Nicht nur in Deutschland, auch in den USA, braucht man dieses Geld, um die einheimischen Unternehmen weiter ausbauen zu können. Wenn es nicht mehr käme, sähe es düster aus. Und genau deswegen wird es kommen. Der Dollar verliert wieder an Boden, nachdem er nicht mehr als sicherer Hafen gebraucht wird. Er steht zur Stunde bei 66 Eurocent.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran
Dollar in Abwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Ölemirat Dubai droht die Pleite
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage weltweit
Öllager randvoll
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis
Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung

Unsere Heizölpreise bewegen sich nach Dubai-Trubel kaum. Der Abschwung ist zunächst beendet. Die Preise sind immer noch günstiger als in den letzten zwei Jahren. Über das Jahr hinweg befinden wir uns in einem Aufwärtstrend. Langfristig wird sich daran wohl auch nichts ändern. Mittelfristig glauben wir noch an günstigere Preise. Die Ausschläge auf dem Weg dorthin können aber beachtlich sein. Diese auszunutzen könnte sich lohnen. Das Risiko, dass auf den Ölpreis und damit auf die Heizölpreise gewettet wird, ist immer noch sehr hoch. Wer durch Kaufzurückhaltung mit spekuliert, muss auch verlieren können. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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