Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Nachfrage steigt moderat

Die Preise stehen weiterhin unter Druck. Milde Temperaturen in den USA und Zweifel am Vermögen der OPEC, weitere Kürzungen durchzusetzen, bestimmen die Meinung an den Börsen. Das US-Energieministerium gibt in seinem jüngsten Report eine äußerst moderte Nachfrageprognose für das erste Halbjahr 2007 heraus. Danach sollte der Markt tendenziell weiter leicht überversorgt sein. Die aktuelle Preisentwicklung verläuft in der Mitte eines Seitwärtskanals mit einer Handelsbreite von sechs Dollar. Nach einer kurzen, deutlichen Gegenbewegung nimmt die US-Währung die Spur des Abwärtstrends wieder auf. Unterstützt wird die Bewegung von einer allenfalls verhalten freundlichen Konjunkturbeschreibung der US-Notenbank. Sie lässt die Zinsen unverändert.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Nachfrage leicht gestiegen
US-Destillatbestände deutlich gesunken
Saudi Arabien, Iran, Venezuela wollen weiter kürzen
Terror gegen Ölanlagen im Irak, in Nigeria und im Sudan
Raffineriekapazitäten knapp
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wetter: milde Temperaturen
OPEC konnte Kürzungen bisher nur teilweise durchsetzen
US-Konjunktur kühlt sich ab
Markt mit Rohöl überversorgt
OECD-Bestände auf Rekordniveau
Dollar dämpft Ölpreis

Unsere Heizölpreise sinken sanft. In den nächsten Tagen werden sie einen kleinen Sprung nach oben machen. Die MwSt.-Erhöhung greift nun. Die ersten Regionen mussten anheben, weil Lieferungen bis Jahresende nicht mehr möglich sind. Bis Montag der kommenden Wochen wird die Erhöhung für ganz Deutschland abgeschlossen sein. Wahrscheinlich wird das nominelle Plus von drei Prozent durch weiter fallende Vorgaben vom Weltmarkt gedämpft.

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