Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Nachfrage steigt stärker

Steigende Gaspreise in den USA sorgten gestern für Auftrieb der Gasöl- und Heizölpreise. Damit entwickelt sich der gesamte Ölmarkt in die von vielen Analysten favorisierte bullische Richtung. Fundamentale Schützenhilfe lieferte die jüngste Prognose der IEA (Internationale Energie Agentur) zur Nachfrageentwicklung in 2006. Sie soll gut 20 % höher ausfallen als die Nachfragesteigerung in 2005. Der Dollar schwenkt nach Äußerungen über ein Ende der Zinserhöhungsphase in einen Abwärtstrend ein.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Knappe US-Erdgasbestände
Steigende US-Erdgaspreise
IEA hebt Nachfrageprognose
Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig
Weltweites Nachfragewachstum

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC senkt Quoten nicht
Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt voran
US-Verbraucher sparsamer
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven

Unsere Heizölpreise steigen. Vom Weltmarkt kommen nun doch deutlichere Signale für Preisauftrieb. Nach wie vor halten wir das Aufwärtspotential während des Winters für begrenzt, weil die Vorratslage gut ist. Neue Höchstpreise sollte es erst im Verlauf des Jahres 2006 geben. An der Börse wird die Realität aber üblicherweise antizipiert. Daher könnte die steigende Nachfrage des kommenden Jahres die Preise doch früher vergiften als es die reale Versorgung nahe legt.

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