Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Nachfrage wird sinken

Venezuelas Hugo Chavez und nigerianische Rebellen halten die Preise hoch. Venezuela reduzierte nach der kämpferischen Ankündigung durch den Präsidenten die Lieferungen. Betroffen sind aber nicht die USA als Ganzes sondern ExxonMobil im Speziellen. Wahrscheinlich wird Öl für die USA auf anderen Wegen sein Ziel weiterhin finden. In Nigeria sorgen nicht Offizielle sondern Rebellen für eine erhebliche Reduzierung der Lieferfähigkeit. Preisdrückende Informationen kommen von der EIA (Energy Information Administration) und der IEA (Internationale Energie Agentur). In ihren neuen Prognosen werden Nachfragerückgänge für die Welt und für China genannt. Die vehemente Diskussion um die US-Konjunktur spielt derzeit nur eine Nebenrolle im Preisfindungsprozess. Insgesamt hat sich fundamental eine neutrale Situation eingestellt, die den Seitwärtstrend der Preise unterstützt. Der Dollar hält ebenfalls seitwärts. Aktuell profitiert der Euro von der Rückkehr der Investoren an die Aktienmärkte.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chavez reduziert Lieferungen an ExxonMobil
Starker Produktionsausfall in Nigeria
Kaltwetterperiode für die USA prognostiziert
Stimulus-Programm von US-Regierung und FED
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage wird in 2008 sinken
US-Konjunktur wankt
US-Bestände steigen
US-Regierung will Ölkonsum senken
Saudi Arabien denkt über Erhöhung der Liefermengen nach
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf

Unsere Heizölpreise geben leicht nach. Die Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau deckt sich mit den Vorgaben vom Weltmarkt. Nun ist die fallende Flanke zu erwarten. Hoffnungen auf ein Unterschreiten der Tiefstpreise vom Januar haben derzeit wenig Substanz. 3000 Liter Heizöl werden in nächster Zeit wahrscheinlich zwischen 67 und 71 Cent pro Liter kosten.

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