Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


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Mit etwas Preisrückgang markierten die Akteure die Ausgangsposition für die heute zur Veröffentlichung anstehenden Daten über die US-Vorräte. Dabei ist jede Bewegungsrichtung gleichermaßen wahrscheinlich.

In den Erwartungen wird mehrheitlich ein weiterer Rückgang der Vorräte gehandelt. Für diesen Fall hat sich der Markt mit der gestrigen Bewegung Luft nach oben verschafft.

Sollte es wider die Erwartungen anders kommen, träfe das für viele Beobachter auf zu hoch gelaufene Preise. Daran ändert auch der kleine Rückgang nichts. Das sicher zu identifizierende Abwärtspotential beträgt derzeit allerdings nur etwa 2$. Um mehr zu erreichen, werden deutlichere Signale einer ausreichenden Versorgung benötigt. Die ist momentan zu sehr "auf Kante genäht".

Die Fonds sind daher weiter bullisch. Und die bleiben die mächtigste Gruppe unter den Marktteilnehmern.

Aus der OPEC ist in monotoner Wiederholung zu hören, dass die Märkte gut versorgt seien und dass die hohen Preise einzig das Werk von Spekulanten seien. Man stehe weiter zum Preisband zwischen 22-28$. Letztes ist nicht wahr, denn es wurde bereits darauf hingewiesen, dass Preis und Wert des Öls auf Grund des Dollarkurses nicht mehr in Deckung sind. Daher müsse Öl teurer sein. Von unabhängiger Seite wird der sogenannte Dollaraufschlag, der die Währungsverluste kompensieren soll, mit rund 2$ beziffert. Der OPEC-Korbpreis steht aktuell bei 30$.

Charttechnisch laufen wir auf eine Konstellation zu, die einen kräftigen Ausbruch in die eine oder andere Richtung erwarten lässt. Dass er bereits in diesen Tagen kommt, halten wir allerdings für unwahrscheinlich. Vermutlich wird es noch einen guten Monat dauern, bis richtig Leben in Bewegung kommen wird.

Unterdessen wird der Dollar seine Verlustfahrt aller Voraussicht nach fortsetzen. Sie zeigt sich erstaunlich stabil.

Der Gasölpreis ist heute Morgen unverändert. Die Tonne kostet 271,25$.

Unsere Heizölpreise gaben gestern leicht nach. Auf irgendeine Tendenz ist daraus nicht zu schließen. Selbst wenn Rohöl heute zu einer neuen Rallye ansetzen sollte, erwarten wir daraus keine Katastrophe für die Heizölpreise, da der Dollar sich in der letzten Zeit als solide Bremse gegen Übertreibungen erwiesen hat. Nach einem weiteren Anstieg wären die Preise allerdings nicht mehr als neutral sondern als teuer zu bezeichnen. Achtung: Unsere Lieferzeiten können sich in Einzelfällen auf Grund der bevorstehenden Festtage und der damit verbundenen fehlenden Werktage deutlich verlängern.

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